Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept System

Verantwortlich

Systemarchitekt

Aktivität

Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept System erstellen

Mitwirkend

Systemintegrator, SW-Architekt

Sinn und Zweck

Das Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept System definiert den Realisierungs- und Fertigstellungsprozess für ein System. Es gibt insbesondere dem Systemintegrator und dem Prüfer Richtlinien für ihre Aufgaben.

Das Konzept beschreibt detailliert Vorgehen, Werkzeuge und Umgebungen für Installation, Integration und Prüfung von Systemelementen bis hin zum System. Grundlage der Integration auf Systemebene sind die im Rahmen der SW- und HW-Entwicklung erstellten Einheiten sowie Implementierungen der in der Architektur identifizierten Externen Einheiten. Abhängig von der Komplexität des Realisierungsprozesses oder der Heterogenität des zu entwickelnden Systems kann das Konzept die gesamte Systementwicklung abdecken, oder sich ausschließlich auf die oberen Hierarchieebenen bis zur Einheit konzentrieren. Zur Realisierung der HW- und SW-Einheiten wird im zweiten Fall jeweils ein eigenes Konzept erstellt.

Inhaltlich ist das Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept System konsistent zur jeweiligen Architektur zu halten. Die dort getroffenen Entwurfsentscheidungen sind in geeigneter Weise umzusetzten. Bezüglich Organisation und Randbedingungen orientiert sich das Konzept an den Vorgaben im Projekthandbuch. Zur zeitlichen Planung von Integration und Prüfung ist das Konzept mit dem Integrations- und Prüfplan Systemelemente im Projektplan abzustimmen.

Verantwortlich für die Erstellung des Konzepts ist der Systemarchitekt. Unterstützt wird er vom Systemintegrator, der letztendlich die Verantwortung für das fertig entwickelte System trägt.

Für Integration und Prüfung ist eine ausgewogene Strategie bezüglich Kundenvorgaben, vorhandenen Integrations- und Nachweismitteln und der Minimierung von Redundanzen im Hinblick auf die zu führenden Nachweise zu berücksichtigen.

Die Beschreibung der zu verwendenden Umgebungen erfolgt üblicherweise in diesem Konzept. Wird eine Umgebung jedoch zur langfristigen Unterstützung des Systemlebenszyklus benötigt, ist sie als eigenständiges Unterstützungssystem zu realisieren.

Abhängig von den Vorgaben zur Prüfung werden die Prüfprodukte für die einzelnen Systemelemente erstellt.

Wird erzeugt von

Gesamtsystemspezifikation (Pflichtenheft) (siehe Produktabhängigkeit Produktumfang des Systems)

Erzeugt

SW-Spezifikation, SW-Einheit, Prüfspezifikation Systemelement, Prüfprozedur Systemelement, Prüfprotokoll Systemelement, SW-Architektur, Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept SW (siehe Produktabhängigkeit Produktumfang einer SW-Einheit im System)

SW-Spezifikation, SW-Einheit, Prüfspezifikation Systemelement, Prüfprozedur Systemelement, Prüfprotokoll Systemelement, SW-Architektur, Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept SW (siehe Produktabhängigkeit Produktumfang einer SW-Einheit im Unterstützungssystem)

Externe-Einheit-Spezifikation, Externe Einheit, Make-or-Buy-Entscheidung, Prüfspezifikation Systemelement, Prüfprozedur Systemelement, Prüfprotokoll Systemelement (siehe Produktabhängigkeit Produktumfang der Externen Einheiten im System)

Systemspezifikation, Segment, Prüfspezifikation Systemelement, Prüfprozedur Systemelement, Prüfprotokoll Systemelement (siehe Produktabhängigkeit Produktumfang der Segmente im System)

Hängt inhaltlich ab von

Segment, System, Externe Einheit, SW-Einheit, SW-Komponente, SW-Modul, Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept SW, Externes SW-Modul (siehe Produktabhängigkeit Integration der Systemelemente)

Projektplan, Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept SW (siehe Produktabhängigkeit Planung von Prüfung und Integration)

QS-Handbuch, Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept Unterstützungssystem, Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept SW (siehe Produktabhängigkeit Vorgaben zur Prüfung der Systemelemente)

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